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Glossar - Fachbegriffe im Überblick
 

Fachbegriffe von A - Z


Ablagerung

Anhäufung fester Stoffe,
1) Bildung von Gesteinsmassen in Meeren und Flüssen durch Absetzung aufgeschlämmter Stoffe (Lockermaterial) oder durch die Ausscheidung gelöster Stoffe (z.B. Steinsalzlager).
2) Absetzen von transportiertem Lockermaterial und die Ausfällung gelöster Substanzen.

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Aggregatzustand

Zustandsform; der feste, flüssige oder gasförmige Zustand, den ein Stoff bei unterschiedlichem Druck und unterschiedlicher Temperatur annimmt, z.B. Eis, Wasser, Dampf. Ein vierter Aggregatzustand ist das Plasma.

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Analyse

die, (griechisch "Auflösung") Ggs. zu: Synthese;
1) Zerlegung eines Ganzen (Gegenstandes oder Sachverhalts) in seine Einzelteile für eine gründliche Untersuchung, zur Begriffsklärung.
2) Ermittlung der Bestandteile chemischer Verbindungen nach Qualität und Quantität; die Zerlegung von Verbindungen.

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Aluminium

chemisches Element (Zeichen Al), Ordnungszahl 13, Atomgewicht 26,9815; Dichte 2,7; Leichtmetall aus der 3. Hauptgruppe des Periodensystems der chem. Elemente, silberweiß, äußerst dehnbar, Schmelzpunkt 660 °C, Siedepunkt 2500 °C; Gewinnung durch Schmelzelektrolyse aus dem Rohstoff Bauxit; Verwendung im Kraftfahrzeug-, Flugzeug- und Apparatebau; entdeckt 1827 durch Wöhler und 1855 auf der Weltausstellung in Paris erstmals als technisches Produkt bekannt gemacht.

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Bakterien

Klasse einzelliger, mikroskopisch kleiner, hinsichtlich der Ernährung den Pilzen verwandter Lebewesen; meist Spaltpilze; sind auf organische Nährstoffe angewiesen.

Klassifikation:
1. nach ihren Erscheinungsformen:
a. kugelförmig: Kokken,
b. stäbchenförmig: Bazillen, können Dauerformen (Sporen) bilden,
c. schrauben- oder spiralförmig: Spirillen.

2. nach ihrem Lebenshaushalt:
a. zymogene Bakterien: Gärungserreger als Butter-, Essig-, Hefe- und Milchsäure-Bakterien, erzeugen Verwesung und Fäulnis.
b. pathogene Bakterien: Erreger von Infektionskrankheiten, z.B. Diphtherie- und Typhusbazillen.
c. parasitäre Bakterien: in Geweben von Pflanzen und Tieren.
d. symbiotische Bakterien, Pflanzen und Tieren innewohnend und diesen für die Entwicklung und Ernährung nützlich, während ihnen der Aufenthaltsort als Wirt dient, z.B. Magen-Darm-Bakterien, Bakterien der Haut und der Schleimhäute.

3. nach ihrem Verhältnis zum Sauerstoff:
a. aerobe Bakterien, die nur bei Zutritt des Luftsauerstoffes leben können.
b. anaerobe Bakterien, die nur bei striktem Abschluss von Luftsauerstoff leben.

Bakterien erzeugen als Krankheitserreger bei Gewebezersetzungstätigkeit schwere Giftstoffe. Im Haushalt der Natur spielen die Bakterien eine wesentliche Rolle, da durch sie allein der Kreislauf des organischen Stoffab- und -aufbaues gesichert ist.

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Base

chemische Verbindung, die mit Säuren Salze (basische Salze, die Sauerstoff oder Hydroxylgruppen enthalten) bildet. Base färbt roten Lackmus blau.

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Bauxit

der, meist eisenhaltiges (daher rötliches) Aluminiumhydroxid, wichtigster Rohstoff für die Herstellung von Aluminium, nach dem in Frankreich gelegenen Fundort Les Baux benanntes; in Jamaika, Guyana, USA, Guinea, Surinam, Venezuela, Brasilien, Australien.

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Calcium

das, chemisches Element (Zeichen Ca), Ordnungszahl 20, Atomgewicht 40,08; Dichte 1,55 g/cm³, Schmelzpunkt 845 °C, Siedepunkt 1487 °C; Erdalkalimetall, silberweiß; sehr reaktionsfähig. Tritt in der Natur in Verbindungen auf: Calciumcarbonat (CaCO3) kommt als Kreide, Kalkstein oder Marmor vor und als Mineral Calcit; Calciumsulfat (CaSO4) als Gips. Calciumbikarbonat befindet sich in fast allen Gewässern. Calcium wird durch Elektrolyse von geschmolzenem Calciumchlorid gewonnen. Bestandteil der Erdkruste, Gerüstbaustoff von Pflanzen und Tieren; Verwendung für Düngemittel, Legierungen, Mörtel u.a. Erstmals hergestellt 1808 durch Davy.

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Chemie

(arabisch)
Naturwissenschaft; untersucht die stofflichen Eigenschaften aller Elemente und Verbindungen und stellt ihre Verbindungsmöglichkeiten und deren Ursachen fest; praktische Aufgaben: die Gewinnung von Elementen aus natürlichen Verbindungen, die Vereinigung solcher Elemente zu Stoffen, die in der Natur gar nicht oder nur selten vorkommen, z.B. Kunstseide, Seife, Benzin, Glas.
Anorganische Chemie: Verbindungen ohne Kohlenstoff, hauptsächlich Mineralien. Organische Chemie: fast alle Kohlenstoffverbindungen. Analytische Chemie: Zerlegung chemischer Verbindungen in ihre Elemente: Synthetische Chemie: Verbindung von chemischen Elementen.
Chemische Vorgänge sind immer mit natürlichen oder künstlichen Veränderungen (z.B. Kernspaltung) der Elektronenanordnung der Atome bzw. der Moleküle verbunden.
Die angewandte Chemie wird nach Applikationsgebieten eingeteilt: Agrikultur-, pharmazeutische, Farben-, Mineral-, Textil-, Nahrungsmittel-, gerichtliche Chemie u.a.

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Corporate Identity

die, (englisch) Abk.: CI;
Terminus für das erstrebte Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit.

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Dampf

gasförmiger Aggregatzustand eines Stoffes in der Nähe des Verflüssigungspunkts, z.B. Wasserdampf, in den siedendes Wasser übergeht. Auch andere Stoffe können verdampfen. Bei Abkühlung unter die Verdampfungstemperatur nimmt Dampf wieder seinen flüssigen Ausgangszustand an, bei leichter Temperaturerhöhung geht er in gasförmigen Zustand über. Ist die Flüssigkeit vollständig verdampft, spricht man von trockengesättigtem oder Trockendampf.
Der in der Luft vorhandene Wasserdampf schlägt sich bei sinkender Temperatur oder fallendem Druck in Tau oder Regen nieder. Auch in technischen Bereichen findet Wasserdampf vielfältige Anwendung, z.B. zum Heizen oder zum Antreiben von >Dampfmaschinen aller Art.

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dispergieren

(lateinisch) zerstreuen, fein verteilen.

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dosieren

Mengen genau bemessen, abmessen.

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Eis

der feste Aggregatzustand des Wassers: Bei 0 Grad Celsius (Gefrierpunkt) bilden sich auf der Wasseroberfläche kleine Eisnadeln (Kristalle), die sich zu einer festen Eisdecke verdichten. Eis ist leichter als Wasser (Dichte von Eis 0,916 g/ccm, von Wasser ~1 g/ccm) und schwimmt daher auf dem Wasser. In fließenden Gewässern zunächst Eisbildung am Grund (Grundeis); in kompletten Kristallen Schnee, Reif und Eisblumen formend; als Firn- und Gletschereis des Hochgebirges und Inlandeis des Polargebietes. Bei der Bildung vergrößert sich das Volumen gegenüber Wasser um 10 %: Unter anderem führt diese Ausweitung in der Natur zur Verwitterung der Gesteine.

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Eisen

chemisches Element (Zeichen Fe), Ordnungszahl 26, Atommasse 55,84 g. Das am weitesten verbreitete Metall; sehr weich, silberweiß, an der Luft leicht oxidierend (rostend). Schmelzpunkt 1535 °C. Vorkommen: vorherrschend im Erdkern und in den Meteoriten; in der Erdrinde ca. 4,2 %. Eisenerze: Magnetit (Fe3O4), Hämatit (Fe2O3), Brauneisenstein (Fe2O3H2O), Siderit (FeCO3), Eisenkies (FeS2) in Kohle und Schiefer eingesprengt.
Bei Verwitterung der Gesteine gelangen Eisenverbindungen in Boden und Grundwasser; Aufnahme durch Pflanzen und Tiere. Pflanzen brauchen Eisen besonders zur Bildung von Chlorophyll; in Mensch und Tier ist Eisen wichtiger Bestandteil des Blutes (Sauerstoffüberträger).

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Ertrag

der in Geld bezifferte Wertzuwachs eines Unternehmens innerhalb einer bestimmten Zeit; der Ertrag ist gleich dem Erlös zuzüglich des Mehr- oder abzüglich des Mindestbestandes an Erzeugnissen.

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Filtration

die, (lateinisch) Methode zur Stoffgewinnung aus Flüssigkeiten.

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Flüssigkeit

Aggregatzustand zwischen Gas und Festform

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Kosten

Gesamtheit der Güter und Dienstleistungen, die zur Erstellung einer wirtschaftlichen Leistung notwendig sind, z.B. Materialkosten und Lohnkosten, zu den betriebswirtschaftlichen Kosten zählen aber auch Abschreibungen, Zinsen und Steuern. Direkte Kosten werden im Gegensatz zu den indirekten Kosten unmittelbar auf das einzelne Stück angerechnet. Fixe Kosten sind unabhängig vom Beschäftigungsgrad, variable Kosten ändern sich je nach Beschäftigungsgrad.

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Labor

das, (lateinisch) Abk. für: Laboratorium,
Arbeitsraum mit Geräten für naturwissenschaftliche oder technische Forschung, in dem experimentelle Untersuchungen oder Produktionsvorgänge durchgeführt werden.

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Legionärskrankheit

(lateinisch)
eine Infektionskrankheit in Form einer sehr schweren Lungenentzündung, die vielfach tödlich verläuft, hervorgerufen durch den Erreger legionella pneumophilia; erstmals 1976 in den USA bei einem Veteranentreffen in einem Hotel aufgetreten, damals starben 29 Personen; später konnte der Erreger in der Klimaanlage, die länger schon nicht gereinigt worden war, entdeckt werden; die Krankheit kann mit Antibiotika behandelt werden.

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Logo

das, (englisch) Markenzeichen, Firmenzeichen.

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Lösung

Gemisch, das ein oder mehrere Stoffe in einem anderen molekular vereint; die Löslichkeit ist abhängig von der Temperatur. Unterscheidung zwischen gesättigter Lösung (enthält bei bestimmter Temperatur höchstmögliche Menge eines Stoffes), übersättigter Lösung (mehr Substanz gelöst, als der Löslichkeit bei einer Temperatur entspricht) und ungesättigter Lösung (Lösungsmittel kann noch mehr von einer Substanz aufnehmen).
Ist ein Bestandteil der Lösung eine Flüssigkeit, so ist deren Siedepunkt in der Lösung höher als in der Reinform; der Gefrierpunkt ist niedriger; bei Abkühlung oder Verdunstung einer Lösung werden Kristalle gebildet.

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Magnesium

(griechisch)
chemisches Element (Zeichen Mg); Ordnungszahl 12; Atomgewicht 24,312; Leichtmetall, silbern glänzend, leicht, Schmelzpunkt bei 651 °C.
Vorkommen gebunden in Dolomit, Kainit, Meerschaum und Talk, Gewinnung durch die Einwirkung des elektrischen Stroms auf die Schmelze eines Salzes. Verwendung als wichtiger Bestandteil von Leichtmetalllegierungen, beispielsweise mit Aluminium. Verbrennt mit hellem Licht (Blitzlicht). Entdeckt 1808 durch Davy.
Als Spurenelement Beteiligung an vielen lebensnotwendigen Stoffwechselprozessen des menschlichen Körpers, wie Funktion der Nerven und Muskeln, der Blutgerinnung und Kalkverwertung, sowie Bestandteil vieler Enzyme zur Energiegewinnung. Mangelerscheinungen sind Müdigkeit, Nervosität, Muskelkrämpfe, Herzjagen. Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und grüne Gemüsesorten enthalten Magnesium.

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Mangan

das, (griechisch-lateinisch-französisch) auch: Manganium (internationaler Name);
chemisches Element (Zeichen Mn), Ordnungszahl 25, Atomgewicht 54,938, spezifisches Gewicht 7,4. Silbergraues, sprödes Schwermetall. In der Natur weit verbreitet als Manganerz. Schmelzpunkt bei 1244 °C; Gewinnung durch Elektrolyse in wässriger Lösung; Verwendung für Legierungen und Edelstahlherstellung; in Verbindungen für Malerfarben; entdeckt 1774 durch Gahn.
Als Bestandteil einiger Enzyme ist das Spurenelement Mangan wichtig im Stoffwechsel des Menschen. Es beeinflusst den Zucker- und Muskelstoffwechsel und unterstützt den Aufbau von Sexualhormonen. Es kommt in Nüssen, Keimen, Vollkornprodukten, im Eigelb und in grünem Blattgemüse vermehrt vor.

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Nano...

(lateinisch) ein Milliardstel der jeweiligen Einheit (Zeichen n).

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Ökologie

auch: Umweltwissenschaft;
aus der Biologie hervorgegangene, interdisziplinäre Lehre von den Beziehungen der Lebewesen zu sich und zu ihrer Unterwelt; die bereits 1866 von Ernst Haeckel begründete "Lehre vom Haushalt der Natur" ist heute, besonders im Bereich des Umweltschutzes, hochaktuell

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Optimierung

die, (lateinisch) im allgemeinen die Verbesserung bereits bestehender Prozesse, z.B. Produktionsverfahren in der Industrie.

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pH

(lateinisch) Abk. für: potentia Hydrogenii, "Stärke/ Konzentration des Wasserstoffs";
ph-Wert, Kenngröße für den spezifischen Gehalt bzw. die Konzentration einer Flüssigkeit an Wasserstoffionen (Wasserstoff), die bestimmt, ob sie sauer (Säure), basisch (Basen) oder neutral reagiert; ist der pH-Wert kleiner als 7, ist die Lösung sauer, ist er größer als 7, ist sie basisch, ist er gleich 7, ist sie neutral; der pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration, der 1909 durch den dänischen Chemiker Sørensen eingeführt wurde.

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Salz

1) chemische Verbindung von Metallen und Säuren; alle chemischen Verbindungen außer Säuren, Basen, Oxiden.
2) Kochsalz, Natriumchlorid (NaCl); wird als Würzmittel bei der Speisenzubereitung verwendet sowie zur Herstellung von Natrium, Chlor, Salzsäure u.a. Salz ist in der Körperflüssigkeit von Tieren und Menschen enthalten, bei wirbellosen Meerestieren ca. 3,5 % (entspricht dem Salzgehalt des Meerwassers), bei Süßwasser- und Landtieren ist die Konzentration geringer (z.B. Warmblüter 0,9 %).
Die verschiedenen Arten des Kochsalzes sind Steinsalz, Meer- und Solesalz Steinsalz findet sich in großen, aus Salzseen bzw. Meeresteilen entstandenen Lagern (z.B. in Bad Reichenhall, Halle/Saale, Galizien, Siebenbürgen, Frankreich); man gewinnt es durch Bergbau oder Lösung mit Wasser. Meersalz wird durch die Verdunstung von Meerwasser gewonnen; Siedesalz, indem man natürliche oder künstliche Solen eindampft oder gradiert.

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Säure

chemische Verbindung, die in wässriger Lösung Wasserstoffionen bildet; kennzeichnend für Säuren ist ein saurer Geschmack, mögliche ätzende Wirkung und Salzbildung in Verbindung mit Basen. Wasserstoff-Säuren bestehen aus Wasserstoff und einem weiteren Element, Sauerstoff-Säuren besitzen ein aus mehreren Atomen zusammengesetztes Anion. Ihre Stärke ist vom Lösungsmittel abhängig. Sauerstofffreie Säuren variieren in ihrer Stärke im Zusammenhang mit der Position des Säurerest-Elementes im Periodensystem ( je weiter unten in einer Gruppe, desto stärker die Säure).
Mineral-Säuren (anorganische Säuren) haben eine größere Stärke, je mehr Wasserstoffatome im Molekül vorhanden sind. Säuren, die stärker als die 100%ige Schwefelsäure sind, nennt man Super-Säuren (z.B. Perchlorsäure).
Säuren kann man u.a. an der Farbreaktion eines Indikators erkennen.

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Teamwork

das, (englisch)
1) das Verrichten einer Arbeit im Team, mannschaftliches Zusammenwirken.
2) im Team erstelltes Arbeitsergebnis.

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Ultrafilter

der, (lateinisch)
mit gehärteter Gelatine oder Eisessig-Kollodium imprägnierter Papierfilter; zur Trennung von Kolloiden und kleinsten Teilchen verwendet.

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Umweltschutz

der, Begriff aus der Ökologie, der alle Maßnahmen zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts umfasst.
Die Umwelt ist vor allem durch das Handeln des Menschen (anthropogen) gefährdet, insbesondere durch die Emission von Luftschadstoffen, die Verschmutzung der Gewässer (Eutrophierung), durch Eindringen von Schadstoffen in die Böden, durch Zersiedlung der Landschaft und der Verkehrswegbau, durch die Abfallbeseitigung, die Verursachung von Lärm, Raubbau am Regenwald, Überfischung oder atomare Verseuchung. Seit den 1970er Jahren verstärkt politische Forderungen (Greenpeace, die Partei der Grünen) nach einer Umweltpolitik. Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl (1986) wurde ein eigenes Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eingerichtet. Umweltschutzmaßnahmen werden von staatlichen, internationalen und nichtstaatlichen Organisationen ausgeführt. In den Industrieländern greift der Umweltschutz zunehmend über Gesetze und über ein verändertes gesellschaftliches Bewusstsein, in den Entwicklungsländern scheitert aktiver (und damit kostspieliger) Umweltschutz meist an den Lebensumständen der Menschen.

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Verfahrenstechnik

Anwendung und Entwicklung von Fabrikationsprozessen einschließlich der Herstellung benötigter Apparaturen.

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Wasser

farb-, geruch- und geschmacklose Flüssigkeit; chemisch einfaches Oxid des Wasserstoffs; besitzt gutes Dissoziations- und Lösungsvermögen und eine sehr hohe Schmelz- und Verdampfungswärme (guter Wärmespeicher); Schmelzpunkt 0 ºC, Tripelpunkt +0,01 ºC, Siedepunkt 100 ºC (bei 101 325 Pa); Wasser hat bei 4 ºC seine größte Dichte; siehe auch Eis.

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Wasserstoff

chemisches Element, Zeichen H, Atomgewicht 1,0079, Ordnungszahl 1, Spezifisches Gewicht des flüssigen Wasserstoffs 0,07, Siedepunkt -252,87 ºC, Schmelzpunkt -259,14 ºC. Leichtestes Gas. Vorkommen: Atmosphäre über 100 km, auf Sonne und Erde, im Wasser und organischen Verbindungen; schwerer Wasserstoff ist ein Isotop des Wasserstoffs.

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Zustand

Gesamtheit aller physikalischen Größen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt Form und Eigenschaften des ganzen physikalischen Systems angeben. In der Thermodynamik lässt sich die Zahl der relevanten Zustandsgrößen auf drei beschränken: Volumen (V), Druck (p) und absolute Temperatur (T); daraus leitet sich die Zustandsgleichung ab, die deren funktionalen Zusammenhang im thermodynamischen Gleichgewicht beschreibt: f (V T p) = 0. Als Zustandsänderung bezeichnet man den Übergang eines Stoffes in einen anderen Aggregatzustand.

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Aggregatzustand
Aluminium
Bakterien
Base
Bauxit
Calcium
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Eisen
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